Reifeprozess Käse - Koordination der Einzelschritte während des Reifungsprozesses
- Koordination mehrerer Produktionslinien
- Informationen über die Auslastung der Reife- und Schwitzräume
- Informationen über den spezifischen Reifezustand jedes Käsestapels
Verwendete Hardware
RFID Frequenz 134,2 kHz (LF) Herausforderung
Käse erhält erst durch eine optimale Reifung sein unvergleichliches Aroma und den typischen Geschmack. Hierzu durchläuft die Käserohmasse genau definierte Reifezyklen mit unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchten. Auf Gitterböden sortiert, werden die Käselaibe auf Rollwagen gestapelt. Ein vollautomatisches System transportiert diese Stapel zu den jeweiligen Reife- bzw. Schwitzräumen. Die Qualität des Käses kann nur gewährleistet werden, wenn die jeweilige Verweildauer in einem Schwitz- oder Reiferaum absolut präzise eingehalten wird. Hierfür ist es unumgänglich, die Abläufe eines jeden, einzelnen Stapels zu erfassen und zu kontrollieren. "So schmeckt mein Tag" ist das Motto der Sachsenmilch AG. Damit Sachsenmilch ihrem Motto auch treu bleiben kann, vertraut man dort bei der Kontrolle der Käseproduktion auf unsere Technik.
Problemlösung Prozessführung Auf dem Weg zum richtigen Reiferaum passiert der Rohkäse-Stapel, auf seinem Rollwagen, eine Reihe von Weichen und Aufzügen. An diesen Knotenpunkten muss die richtige Entscheidung getroffen werden. Welche Weiche wird gestellt und welcher Aufzug wird benötigt, um die Rohmasse sicher in den nächsten Reiferaum zu transportieren. Dies ist nur mit einer eindeutigen Identifikation des Rollwagens möglich. Die Erkennung der Wagen erfolgt mit Hilfe eines montierten RFID-Transponder, der die wagenspezifische Stapelnummer enthält. Mit dieser Nummer erkennt das System den Bestimmungsort und kann den Käse-Stapel zum richtigen Schwitz- bzw. Reiferaum oder letztlich in die Verpackung transportieren. RFID-Lesegeräte an den Eingängen zu den einzelnen Reiferäumen kontrollieren zusätzlich die Verweildauer des Rohkäses und sorgen für eine optimale Führung des Reifungsprozesses. Qualitätssicherung Jeder Schritt in der Prozesskette wird nicht nur kontrolliert, sondern auch lückenlos dokumentiert. Die Produktionssteuerung kennt jederzeit den genauen Fortschritt jedes Auftrages sowie die aktuelle Auslastung der Schwitz- und Reiferäume. Die Optimierung der Produktionslinie durch eine exakte Auslastung ist kein Problem mehr. Und nicht zuletzt können so auch die einzelnen Schritte des Reifungsprozesses optimiert werden, um eine gleichbleibende Qualität des Käses zu sichern.
Umfassende Qualitätskontrolle ist für die Sachsenmilch AG eine Grundvoraussetzung für die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln. Wir von Brooks haben dafür die Voraussetzungen geschaffen. tionssystem auf Basis beschreibbarer Transponder minimiert die Fehlerquote, ohne die Herstellung vollständig zu Automatisieren. Auch der Ersatz bestehender Anlagen durch neue ist nicht erforderlich. Transpondertechnik eignet sich optimal für den Lebensmittelbereich, da Verschmutzungen keinen Einfluss auf die Funktion haben. |