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RFID im Krankenhaus

Das Projekt in Kürze:

  • Sicherstellung der vorgeschriebenen Wartungszyklen
  • Dezentralisierung der Prozesse
  • Schnellere Bearbeitung
  • Geringerer manueller Aufwand
  • Mehr Transparenz und bessere Planbarkeit
  • Verbesserte Qualitätskontrolle

 

Verwendete RFID Technik

RFID-Projekt Krankenhaus: Das intelligente Klinikbett - Organisation der Wartung und Reinigung von Betten in einem Krankenhaus

Die Organisation der Abläufe in großen Kliniken ist eine logistische Herausforderung: Täglich fallen zahlreiche Bettenreinigungen und regelmäßige Wartungen an. Zudem verlangen strenge gesetzliche Vorgaben, alle Abläufe zu dokumentieren. Wartungspläne müssen erstellt, Datenblätter gepflegt und alle Inspektionen genauestens protokolliert werden. Dies geschieht oft manuell, ist zeitaufwändig und bindet Personal. Die Lösung dieses Problems ist längst keine Zukunftsvision mehr: ein Klinikbett, das sich selbst verwaltet und damit die Dokumentation automatisiert.

Herausforderung

In einem großen städtischen Krankenhaus gehören Betten, die unsystematisch zwischen Waschstation und Werkstatt kreisen, künftig der Vergangenheit an. Hier übernehmen funkende Mini-Computer die Regie. Die Klinik mit rund 1500 Betten und 2100 Mitarbeitern entschied sich 2004 für ein dezentral gesteuertes Überwachungssystem, das automatisch mitteilt, wann ein Bett entweder aufgrund einer vorgegebenen Anzahl von Reinigungen oder turnusgemäß zur Inspektion fällig ist. Dank modernster RFID-Technologie sind die Vorgänge damit jederzeit transparent und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften kann sichergestellt werden.

Umsetzung

Möglich macht dies das "intelligente" Klinikbett.
Die Lösung steckt dabei im Detail: Ein Funkchip, der an jedem Bett befestigt ist, fungiert als Gedächtnis und übernimmt für das Klinikpersonal die Organisation. Dieser Transponder hat alle Informationen wie Bettennummer und Bettentyp, die zu wartenden Teile sowie die Anzahl der Reinigungen und fälligen Wartungen gespeichert.

So denkt das Bett selbsttätig mit und signalisiert per Funk, wann eine Wartung ansteht. Dies geschieht wörtlich in einem Abwasch. Immer wenn ein Bett nach der Reinigung eine der acht Bettenwaschstationen verlässt, überprüft das Erfassungssystem beim Öffnen des Tores automatisch, ob es in die hauseigene Werkstatt gebracht werden muss. Über Empfangsantennen, die links und rechts jeder Ausfahrt angebracht sind, werden die Daten ausgelesen und anschließend aktualisiert.

Als "Schaltzentrale" dient eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), die per Ethernet mit einem zentralen Datenbankrechner verbunden ist, der die Daten speichert. Auf diese Weise managt sich das "intelligente" Klinikbett selbst, und das Personal wird entlastet.

Nach der Wartung ruft ein geschulter Servicemitarbeiter die Informationen des Transponders einfach über ein mobiles Handgerät auf und bestätigt "Wartung ausgeführt". Die bisherigen Daten werden zurückgesetzt, sodass ein neuer Durchlauf beginnen kann. Damit stehen die anschließend in der Datenbank gespeicherten Informationen jederzeit zur späteren Auswertung und Kontrolle zur Verfügung. Wie ein mobiler Terminkalender gewährleistet das intelligente Klinikbett damit eine exakte Dokumentation aller Vorgänge.

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