Berufsbekleidung - Sichere Befestigung der Transponder an der Berufskleidung
- Eindeutige Kennzeichnung der Kleidungsstücke per Transponder
- Temperaturresistenz und Stabilität bei Desinfektionsmaßnahmen
- ISO 15693 kompatibel
- Automatische Kontrolle der Wäschestücke: aktueller Besitzer, Anzahl der Waschvorgänge und Desinfektionsmaßnahmen
RFID Frequenz 13,56 MHz (HF) Feuerwehr Krefeld: Sichere Schutzbekleidung im Rettungsdienst durch den Einsatz von RFID
Jeder denkt bei dem Thema Feuerwehr: "Die Helfer in der Not". Ist es doch die Aufgabe der Feuerwehr bei Unfällen, Überschwemmungen oder Feuersbrünsten Hilfe zu leisten, d.h. Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen. Aber auch diese Hilfsorganisation muss sich um die Gestaltung ihrer internen Abläufe kümmern, um gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Eine solche Aufgabe ist die Reinigung und Pflege der schützenden Sicherheitsbekleidung.
Herausforderung Kein Feuerwehrmann im Rettungsdienst der Wache Krefeld hat seine persönliche Schutzbekleidung. Jeder erhält nach Bedarf seine Kleidungsstücke aus der Kleiderkammer, die diese nach Größen sortiert bereithält. Per Gesetz ist eine regelmäßige Wäsche und Desinfektion der Schutzbekleidung vorgeschrieben. Einerseits ist eine gründliche Behandlung der Schutzbekleidung zwar unumgänglich, andererseits beschädigt jede Wäsche/Desinfektion die Wäschestücke in geringem Maße, so dass jedes Teil nur eine bestimmte Anzahl von Behandlungen verträgt. Wie oft ein Kleidungsstück behandelt werden darf, ist deshalb festgelegt. So wird die wichtige Funktionsfähigkeit der speziellen Schutzbekleidung im Rettungsdienst gewährleistet.
Umsetzung Datenerfassung Deshalb ist Kontrolle hier unbedingt erforderlich. In irgendeiner Weise muss jedes einzelne Kleidungsstück seine individuelle "Geschichte" offenbaren: Wer trug diese Jacke als Letzter? Wie oft wurde sie bereits desinfiziert? Wann war das? Wie oft wurde sie gewaschen und wann zuletzt ist das geschehen? An wen wurde die Jacke aktuell ausgegeben?
Namensschilder in den Kleidern, wie in der Vergangenheit praktiziert, helfen in diesem Fall nicht weiter. Die Feuerwehr Krefeld setzt bei der exakten Wäscheerfassung lieber auf Hightech und betraute die Firma Brooks mit dieser Aufgabe:
In jedes Stück der Schutzbekleidung wurde ein Wäschetransponder eingenäht. Diese sind resistent gegen hohe Temperaturen und überstehen auch die Desinfektion problemlos. Die Wäscheannahmestelle und -ausgabestelle wurden mit einer speziellen RFID-Tischlesestation ausgerüstet. Mit Hilfe dieser Technik gibt jetzt – einfach und schnell – jedes Kleidungsstück seine "Vergangenheit" preis. Ob es abgegeben, ausgegeben, zur Reinigung oder zur Desinfektion gebracht wird - all diese Vorgänge werden über das Lesegerät automatisch erfasst.
Kontrollfunktion Die eindeutige Identifikationsnummer, die einen Transponder kennzeichnet, macht ein Wäschestück unverwechselbar. Relevante Daten wie Benutzer oder die Anzahl der bereits erfolgten Wäschen/Desinfektionen werden in einer Datenbank gespeichert. Darin können stets neue Datensätze hinzugefügt bzw. diese aktualisiert werden. Im Beispiel der Feuerwehr Krefeld wurde die Software in eigener Entwicklung nach den dortigen Bedürfnissen und Anforderungen programmiert.
Die Ausgabestellen sind nun in der Lage sofort zu erkennen, ob das Kleidungsstück im vorgeschriebenen Zustand ist, oder ob es aus dem Verkehr gezogen werden muss. Anhand der gespeicherten Daten kann die Feuerwehr Krefeld ohne Probleme und auf Abruf bei den routinemäßigen Kontrollen der Kleiderkammer sichere und fundierte Auskunft über den Stand der verwalteten Berufskleidung geben.
Zeit bei wichtigen Verwaltungsaufgaben zu sparen und sich so mehr auf die eigentliche Kernkompetenz konzentrieren zu können, war der Wunsch der Feuerwehr Krefeld. Unser Kontrollsystem hat zur Erfüllung dieses Wunsches einen großen Teil beigetragen. |